Irina Miller

Foto: Simon Howar

REGISSEURIN, SCHAUSPIELERIN, DOZENTIN für SCHAUSPIEL, KULTURMITTLERIN, PRODUZENTIN

Irina Miller schloss 1988 an der Staatlichen Universität für Theater und Kunst (UTuK) in Almaty (Kasachstan) ihr Studium als Theater- und Filmschauspielerin ab. Sie war 11 Jahre als Schauspielerin am staatlichen Akademischen Theater Almaty engagiert und lehrte parallel als Dozentin für Schauspiel an der UTuK Almaty. Während dieser Zeit erhielt sie im Theater und in der Theaterhochschule mehrere Auszeichnungen, unter anderem den Preis „Beste Schauspielerin des Jahres“ (1995) und „Beste Dozentin des Jahres“ (1997).

Darüber hinaus hat sie sechs Jahre lang als Schauspielerin und Projektautorin zusammen mit der Kasachischen Nationalen Philharmonie an Projekten gearbeitet, in denen die musikalischen Stimmungen des Sinfonieorchesters durch schauspielerische Darstellung verstärkt wurden. Damit war eine sehr erfolgreiche Reihe von Veranstaltungen ins Leben gerufen worden.

Seit 18 Jahren lebt sie nun in Deutschland (Köln) und arbeitet als Dozentin für Schauspiel – zuerst an der Theaterakademie Köln, jetzt an der Schauspielschule der Keller.
In Deutschland spielte sie in mehreren Theaterstücken und Filmen, trat als Sprecherin beim „Musikfestival Kempen“ mit einem Orchester auf, inszenierte Theaterstücke nicht nur auf Bühnen der Stadt Köln, sondern auch einige Straßentheaterstücke und arbeitete an Theaterprojekten zu den Ausstellungen von Picasso und Hopper in Kooperation mit dem Museum Ludwig.

2006-2008 hat sie im Rahmen eines zweijährigen bundesweiten „Qualifizierungsprogramms für Multiplikatorinnen“ eine Ausbildung zur Kulturmittlerin absolviert. Dabei hat sie sich insbesondere mit den Themen „Weltreligionen“ und „Interkulturelle Kompetenz“ auseinandergesetzt.

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: Leitung; Schauspiel: May in Liebestoll von S. Shepard, Eva in The Fall – Variationen zu Bergman, Achmatowa- Protagonistin in Läute deine Glocken für mich, mein St. Petersburg, Anna in Hautnah von P. Marber, Zwetajewa-Protagonistin in Rilke war mein letztes Deutschland, Wassa in Das Haus von Wassa Schelesnowa nach M. Gorki; Regie & Bühenbild: Liebestoll von S. Shepard, Die Insel von A. FugardDas Haus von Wassa Schelesnowa nach M. Gorki, Reigen nach A. Schnitzler

: Leitung; Regie: Die Troja-Agonie, Gespenst des Joaquín Murieta nach P. Neruda, Das Lied von Kulager nach I. Shansugirow, Malinche oder Die andere Geschichte der Eroberung Mexikos