Aktuell

Den Drachen töten: 9./10./11./12. Oktober 2019 um 20 Uhr, in unserer neu eröffneten Spielstätte Clouth 104 Karten: info@ensemble-integral.de oder 0221 -7606154

Mehr als 400 Jahre herrscht Herr Drache über die Stadt. Die Stadtbewohner haben sich damit abgefunden: das war schon immer so, so wird es immer bleiben. Wir haben uns daran gewöhnt. Jedes Jahr wird dem Drachen das schönste Mädchen geopfert, auch das ist unsere Tradition. Herr Drache ist sehr gütig. Und überhaupt: es gibt nur ein Mittel, von Drachen verschont zu bleiben: Man muss seinen eigenen Drachen haben. 

Doch dann kommt einer – ein Heimatloser, ein Wanderer, ein Fremder, der die Dinge nicht so hinnehmen will, wie sie sind. Er fordert den Drachen zum Kampf heraus, um die Stadt zu befreien. Freiheit? Was fängt man mit etwas an, das man nie erfahren hat? 

 
Malinche oder Die andere Geschichte der Eroberung Mexikos: 30. Oktober 2019 um 18 Uhr – Studiobühne – Musisches Zentrum Bochum, Universitätsstraße 150, 44801 Bochum                         

Mehr als 400 Jahre herrscht Herr Drache über die Stadt. Die Stadtbewohner haben sich damit abgefunden: das war schon immer so, so wird es immer bleiben. Wir haben uns daran gewöhnt. Jedes Jahr wird dem Drachen das schönste Mädchen geopfert, auch das ist unsere Tradition. Herr Drache ist sehr gütig. Und überhaupt: es gibt nur ein Mittel, von Drachen verschont zu bleiben: Man muss seinen eigenen Drachen haben.

Doch dann kommt einer – ein Heimatloser, ein Wanderer, ein Fremder, der die Dinge nicht so hinnehmen will, wie sie sind. Er fordert den Drachen zum Kampf heraus, um die Stadt zu befreien. Freiheit? Was fängt man mit etwas an, das man nie erfahren hat?

Es ist eine Geschichte über Macht und Unterdrückung – so alt wie die Welt. Was heißt es, den Drachen zu töten?

Es spielen: Elena Boecken, Dana Mikhail, Julia von Tettenborn, Daniel Müller, Janosch Roloff, Burak Temir, Götz Vogel von Vogelstein

Kostüme: Beatriz Obert

Choreographie: Nina Rauterkuß

Licht: Gregor Weber, Dana Mikhail

Regie/Bühne: Irina Miller

Premiere: 13. Juni 2019 um 20.00 Uhr (Ausverkauft!)
weitere Vorstellungen 14./15. Juni um 20.00 Uhr, 16. Juni um 18.00 Uhr
Kunsthaus RhenaniaBayenstraße 28, 50678 Köln
Kartenreservierungen: info@ensemble-integral.de
Tel: 0221 76 06 154
Am 14. und 15. Juni findet nach der Vorstellung ein Publikumsgespräch in Anwesenheit von Bolat Atabayev statt.
Widmung an Bolat Atabayev:
Im Jahre 2012 wurde der kasachische Regisseur Bolat Atabayev in Weimar für seine Verdienste um die deutsche Sprache mit der Goethe-Medaille ausgezeichnet. Dies hat ihm das Leben gerettet: kurz vor diesem erfreulichen Ereignis wurde er wegen seiner demokratischen Überzeugungen in seinem Heimatland Kasachstan verhaftet und saß im Gefängnis. Der Grund für seine Verhaftung, vereinfacht erklärt: siebentausend Ölarbeiter gingen auf die Straßen, um ihren Protest friedlich- im Rahmen der Verfassung – auszudrücken. Sie kämpften für die Verbesserung ihrer miserablen Arbeitsbedingungen und für die Erhöhung ihres kärglichen Lohns. Die kasachische Polizei hat in diese friedlichen Straßenproteste geschossen und viele unschuldige Menschen getötet. Bolat Atabayev stellte öffentlich die Frage: „Wer hat den Befehl gegeben, in eine friedliche Demonstration zu schießen?“ Das hat gereicht, um ihn ins Gefängnis zu sperren. (Vorher haben die Machthaber noch versucht, Bolat zu kaufen: ihm wurde der Posten des Vize- Kulturministers angeboten. Auf dieses Angebot ging Bolat Atabayev aber nicht ein.) Da die Verleihung der o.g. Medaille in diese Zeit fiel, nahmen deutsche Kulturschaffende (u.a. Volker Schlöndorff und Roberto Ciulli) diese zum Anlass, um vor der kasachischen Botschaft für seine Freilassung zu demonstrieren. Auf Grund dieser Solidaritätsaktionen durfte Bolat ausreisen und seine Medaille persönlich entgegen nehmen. Jedoch darf er nicht mehr nach Kasachstan zurück, da dort gegen ihn ein Haftbefehl vorliegt. Deshalb wohnt er seit sieben Jahren im politischen Exil in Köln. Auch hier kämpft er unermüdlich für die Demokratie in Kasachstan, für die Menschenrechte, für die anderen politischen Gefangenen, die mit ihm zusammen verhaftet wurden, aber nicht das Glück hatten, die Goethe-Medaille zu bekommen. Sein Schicksal haben wir stellvertretend für das Schicksal vieler anderer zum Anlass genommen, dieses Projekt zu realisieren und ein Bewusstsein zu schaffen für das Unrecht in autokratischen Herrschaftsstrukturen sowie für die Notwendigkeit von Zivilcourage und das Einstehen für Menschenrechte. Da Bolat Atabayev genau dieses getan hat und bis heute dafür im Exil lebt,wollen wir ihm dieses Projekt widmen.

Das Schneemädchen / Snegurochka

Snegurochka, Leschij, Lel, Kupawa, Misguir, Väterchen Frost, Zar Berendey, Eishexen und Dorfmädchen – sie alle sind die Figuren des berühmten russischen Märchens über ein Schneemädchen, Tochter des Frostes und der Frühlingsfee. P. I.Tschaikowski komponierte die Musik der berühmten Oper „Snegurochka“.
Am 4. November fand unsere Premiere in Wolfsburg statt. Ich bedanke mich bei den Schauspielern: Ines Vinkelau, Lisa Lehmann, Mauricio Virgens, Andrew Young, Moritz Weber-Jänichen, Marco Zelaya, Jasmina Toh, Saskia Marie Senne, Lorena Marcela Madrid und Diana Petrova, bei meiner Regieassistentin Julia von Maydell, bei der Kostümbildnerin Beatriz Obert, Bühnenbildnerin Isabell Ziegler, bei den Pianisten Marco Sanna und Yuhao Guo für die schöne Zusammenarbeit und bei dem Leiter der Opernwerkstatt am Rhein, Sascha von Donat, der diese Produktion ermöglicht hat.

Irina Miller, Regisseurin

Eine Produktion der Opernwerkstatt am Rhein, Fotos: Sascha von Donat 

 

 

 

 

 

Malinche oder Die andere Geschichte der Eroberung Mexikos

25./26./27. Oktober 2018, um 20 Uhr

Kunsthaus RhenaniaBayenstraße 28, 50678 Köln

Kartenreservierungen: info@ensemble-integral.de

Tel: 0221 76 06 154
  • Preise:  Normal 18 € / Ermäßigt 13 €
  • Die Ermäßigung gilt bei Vorlage eines Köln Pass/Schüler/Studentenausweises.
  • Die reservierten Karten liegen an der Abendkasse für Sie bereit und müssen bis 15 Minuten vor Vorstellungsbeginn abgeholt werden.
 
Foto: Klaudius Dziuk

Für die einen ist sie eine Verräterin, für die anderen eine Vermittlerin: Die indianische Sklavin Malinche verhalf Anfang des 16. Jahrhunderts ihrem Geliebten, dem spanischen Konquistador Hernán Cortés, als Dolmetscherin zum Sieg über den Aztekenkönig Moctezuma und damit zur Eroberung Mexikos. Bis heute ist dort „Malinchismo“ ein Synonym für Hinterhältigkeit.

Der sagenhaften Frauenfigur in einer grausamen Männerwelt widmet Irina Miller ihr Stück „Malinche oder Die andere Geschichte der Eroberung Mexikos“, das am Donnerstag 24.05.2018 seine Uraufführung erlebte.

 Wobei die Kölner Regisseurin, Schauspielerin und Dozentin nicht der Versuchung erliegt, Malinche (von den Spaniern Marina getauft) als frühe feministische Heldin zu stilisieren. Ihr geht es vielmehr darum, die gnadenlose Konfrontation zweier grundverschiedener Kulturen mit ihrer jeweiligen religiösen Ausprägung aufzuzeigen.

    Yannik Hehlgans spielt überzeugend den vor Ehrgeiz und katholischem Sendungsbewusstsein brennenden Cortés, der im Dialog mit seinem Chronisten Bernal Díaz del Castillo (Jan-Martin Müller) die Handlung kommentiert und  vorantreibt.     

    Miguel Dagger als Moctezuma und seinem Quetzalcoatl-Priester (Dimitri Bilov) gelingt es, im kleinen Bühnengeviert rituell-exotisches Machtgebaren zu demonstrieren, ohne den schmalen Grat zur Lächerlichkeit zu überschreiten.     

    Lucia Schulz ist die Frau zwischen den Fronten, ein diplomatisches, zartes Wesen, das die Spanier wie eine konvertierte Jeanne d’Arc in den Kampf gegen die Azteken führt und zugleich von der Liebe zu Hernán und zu ihrem eigenen Volk zerrissen wird…

Kölnische Rundschau, 26. Mai 2018

 

 

Premiere am 24.05.2018 um 20.30 Uhr: Malinche oder Die andere Geschichte der Eroberung Mexikos (UA)
Weitere Vorstellungen: 25./26.Mai um 20.30 Uhr, 27.Mai um 19.30 Uhr; 7. und 9.Juni um 20.30 Uhr, 10.Juni um 19.30 Uhr.
Karten: Theater Tiefrot

Dies ist die Geschichte einer Indio-Frau aus dem 16. Jahrhundert. Es ist die Geschichte einer Aztekin, die im Alter von acht Jahren von der eigenen Mutter an Maya-Sklavenhändler verkauft wurde. Es ist die Geschichte einer jungen Frau, die bei den Maya aufwuchs und nach einem verlorenen Kampf von ihren Maya-Herren an die Sieger – die spanischen Eroberer – verschenkt wurde. Es ist die Geschichte einer Frau, die die Sprachen von Azteken und Maya beherrschte, mit einer bewunderungswürdigen Geschwindigkeit Spanisch lernte und für die Konquistadoren als Übersetzerin und Beraterin unentbehrlich wurde. Es ist die Geschichte einer klugen und mutigen kleinen Frau zur Zeit der großen Männer: des spanischen Eroberers von Mexiko, Generalkapitän Hernán Cortéz, und des Herrschers über das Reich der Azteken, Seine Majestät Montezuma II. Es ist die Geschichte einer Sklavin, die zur mächtigsten Frau in Neu-Spanien geworden ist und Cortéz einen Sohn geboren hat, Mexikos ersten mestizo. War sie Verräterin ihres eigenen Volkes? Oder war sie Vermittlerin zwischen zwei sich fremd gegenüberstehenden Welten? Es ist die Geschichte einer Dolmetscherin.

Diese Frau war ein entscheidendes Werkzeug bei unseren Entdeckungsfahrten. Ohne sie hätten wir die mexikanische Sprachen nicht verstanden, zahlreiche Unternehmungen hätten ohne sie nicht durchgeführt werden können.“ 

                                           Bernal Diaz del Castillo, Chronist der Konquistadoren 

Es spielen: Lucia Schulz, Dimitri Bilov, Miguel Dagger, Yannick Hehlgans, Jan-Martin Müller

Regie, Text und Bühne: Irina Miller

Regieassistenz: Alexandra Hespe, Josephine Wirtz

Licht: Gregor Weber 

Kostüme: Elisabeth Peters, Maximilian Ebus

Choreographie: Miguel Angel Zermeño

Unterstütz durch das Kulturamt Köln

Das Lied von Kulager (UA)

nach dem gleichnamigen Epos von Ilijas Shansugirow, deutsche Nachdichtung von Gert Heidenreich :
am 16. und 17. 06. 2018, um 20 Uhr, Acker Stadt Palast Berlin

Nach der Vorstellung im Urania -Theater am 29.03.2018 erlebten wir eine Überraschung: der Sänger Erlan Ryskali, dessen Stimme in unserer Inszenierung das Lied „Manmanger“ wunderbar zum Erklingen bringt, kam aus London nach Köln, um „Das Lied von Kulager“ anzuschauen. Nach der Aufführung hat Erlan das Lied „Manmanger“ für das Publikum live gesungen. Eine rührende und unvergessliche Begegnung!

 

28.03.2018, 20 Uhr  Urania Theater
29.03.2018, 20 Uhr  Urania Theater
Kartenreservierung auch unter: info@ensemble-integral.de

Buch mit CD: erhältlich bei der Edition Büchergilde www.edition-buechergilde.de

Reigen  von A. Schnitzler ist im Januar auf Tour!

26.01.2018, um 20 Uhr –  KuB, Bad Oldesloe
28.01.2018, um 19 Uhr, Monsun Theater Hamburg
Hier ist der Trailer: